Supply Chain Management Basis

Die wesentlichen Merkmale erfolgsorientierter Unternehmen sind Qualität, Flexibilität und kurze Reaktionszeiten verbunden mit einer hohen Lieferbereitschaft. In dem zunehmend härter gewordenen Kampf um die Kunden und Marktanteile verlangen immer mehr Unternehmen nach modernen Informations- und Kommunikationslösungen. Diesen Wunsch nach absoluter Transparenz der Abläufe kann nur eine integrierte IT-Lösung modernster Prägung erfüllen.

Häufig werden an die Bereiche Vertrieb und Beschaffung logistische Anforderungen gestellt, die mit einer Standardlösung nicht zu bewältigen sind. Die Abwicklung von Bedarf und Versand wird oft durch die Bedürfnisse der Kunden festgelegt. SCM ist für die Lösung von Logistik- und Kommunikations-Anforderungen im SAP Business One Umfeld realisiert worden und bildet den kompletten Kreislauf der Unternehmslogistik ab. Das Modul ist vollständig in SAP Business One integriert. Alle Informationen können per EDI empfangen und bereitgestellt, aber auch manuell erfasst und nachbearbeitet werden.

Die SCM Lösung ist vollständig tabellengesteuert. Somit sind auch die Sprachen in Tabellen abgelegt und können dynamisch geladen oder auch während der Verwendung dynamisch geändert werden. Die notwendigen Scripte für eine Übersetzung exportieren die Daten wie Felder, Objekte, Values & Ranges, Nachrichten oder die Hilfetexte. Die Vorgabesprache kann jede vorhandene Sprache sein, auch mehrere. Aktuell verfügbar sind Deutsch, Englisch, Französisch und Slowakisch. Italienisch und Spanisch sind in Vorbereitung.

SCM Einsatzmöglichkeiten

Das Modul ist branchenunabhängig sowohl in Unternehmen mit eigener Fertigung als auch bei Veredlern/Logistikdienstleistern und Handelsunternehmen einsetzbar. Den Zielmarkt bilden kleine und mittelständische Unternehmen sowie Niederlassungen von Konzernen mit Serienfertigung oder Handel, die folgende logistische Anforderungen haben:

  • Die Lieferung von Artikeln erfolgt manuell oder elektronisch durch Abrufe zu Rahmenaufträgen.
  • Die Versorgung mit Artikeln erfolgt manuell oder elektronisch durch Abrufe zu Rahmenbestellungen.
  • Innerhalb dieser Vorgänge werden Fortschrittszahlen, Material- und/oder Fertigungsfreigaben, Behälter, beliebige Bedarfe und Teillieferungen mit voller Integration in die warenwirtschaftlichen Abläufe, Module und Auswertungen von SAP Business One verlangt.

SCM bildet den Logistikkreislauf für folgende Bereiche in den jeweils erforderlichen Ausprägungen ab.

  • Automobilzulieferer (Tier1)
  • Automobilzulieferer in einer untergeordneten Stufe (Tier2, Tier3)
  • Anhänger-/ Aufbautenhersteller
  • Alle weiteren Industrieunternehmen in einer Zulieferkette
  • Handelsunternehmen der Food-/Non Food Branche

SCM Konfigurationsmöglichkeiten

Die Flexibilität bei der Konfiguration ermöglicht eine kostengünstige und optimale Nutzung des Funktionsumfanges. Der Konfigurationsvorgang läuft in 2 Stufen ab. Voraussetzung ist immer das Basismodul.

In der ersten Stufe wählt oder kombiniert man die Module:

  • Verkauf / Versand – für Unternehmen, die mit Rahmenaufträgen und deren Versandsteuerung arbeiten, es handelt sich z.B. um Zulieferer mit Kunden der Automobilindustrie oder deren Zulieferern, etc.
  • Einkauf / Wareneingang – für Unternehmen die mit Rahmenbestellungen und deren Wareneingangssteuerung arbeiten, es handelt sich z.B. um Zulieferer, die Ihre Lieferanten steuern wollen, um Aufbautenhersteller, etc.
  • Kommunikationsmanagement / EANCOM – für Unternehmen, die mit Ihren Kunden Einzelvorgänge austauschen, die den SAP Einzelvorgängen Auftrag, Lieferschein und Rechnung entsprechen.

In der zweiten Stufe ergänzt man die gewählten Module „Verkauf / Versand“ und / oder „Einkauf / Wareneingang“ mit den verbleibenden Modulen.

Die Module der zweiten Stufe sind universell an „Verkauf / Versand“ und „Einkauf / Wareneingang“ einsetzbar und müssen nur einmal ausgewählt werden, auch wenn "Verkauf / Versand“ und „Einkauf / Wareneingang“ im Einsatz sind.

SCM Basis

Dieser Baustein enthält die gesamte technische Voraussetzung für den Betrieb der Lösung sowie alle benötigten Datenbanktabellen sowohl für die Anwendung als auch für das Customizing.

Der DFÜ-Pool beinhaltet alle Dateien in Satzarten oder Segmente umgebrochen. Anhand des Konverters werden Partnerdaten ermittelt. Ein- und ausgehende Bedarfsmeldungen werden in die Historie übernommen, ein- und ausgehende Fakturadaten werden ebenfalls in die Historie übernommen und den Versandvorgängen zugeordnet.

In der Historie werden alle empfangenen Daten abgelegt. Die Größe und Anzahl der Felder ist dem Maximum aus allen Formaten angepasst. Die Struktur der Historie erlaubt die Speicherung von Köpfen, Positionen, Einteilungen, Packmitteln und Texten. Die Schlüssel Fremdsachnummer / Werk / Abladestelle / Abschlussbestellnummer / Änderungsstand dienen dem Auffinden der zugehörigen Rahmenaufträge bzw. Rahmenbestellungen.

Es handelt sich um eine Erweiterung des Kundenstammes mit allen zusätzlichen Daten für die Steuerung je Geschäftspartner (Kunde/Lieferant). In zusätzlichen Tabellen werden die Normen und deren Verteilung festgelegt sowie die Papiere gesteuert und die zu bebuchenden Packmittel-Lagerplätze festgelegt. Bei Lieferanten besteht die Möglichkeit komplette Lieferabrufe zu erzeugen und zu versenden.

Das System beinhaltet:
Tabellensteuerung - Beinhaltet alle Steuertabellen des Systems, diese Grundeinstellungen werden bei Auslieferung des Systems bereitgestellt und können angepasst werden.

Log - Fehlerhafte Prozesse und alle Prozesse mit Warnungen setzen Nachrichten ab. Da ein Prozess nicht unbedingt von der Anwendungsoberfläche gestartet wird, ist es erforderlich, die Nachrichten zu speichern.

Spool - SCM erzeugt Druckausgaben zusätzlich in einem Spooling- System. Die Daten des Spooling- Systems können dann zu jeder Zeit reproduziert werden. Es ist auch möglich, den Druck zu unterdrücken und den Spool trotzdem zu erzeugen. 

Systemeinstellungen - Dieser Bereich ermöglicht die Anpassung des gesamten Systems. Egal ob es sich um Datenverzeichnis, Überschrift, Präsentation, Explorerbaum, Referenzübergang, Funktion, Hilfetexte, Benutzerberechtigung, Benutzer, Nachricht oder Wertebereiche handelt. Einige Tabellen sind verantwortlich für die Sprachversion, andere unterstützen das Berechtigungskonzept.

Highlights SCM Basis

  • Für fehlerhafte DFÜ kann die Folgeverarbeitung beliebig oft gestartet werden
  • Ursprungsdaten wie Datei und Timestamp werden gespeichert
  • Statuskonzept ermöglicht die Filterung der zu bearbeitenden Vorgänge
  • Online-Historiennachweise für Sachnummern und Zeiträume
  • Verarbeitung beliebiger Datumsformate
  • Auflösen von Wochen-, Monats- und Vorschau- Bedarfen
  • Zusätzliche Druckfunktionen von LAB an Lieferanten
  • Die Automatisierung des Vorganges erfolgt über Einstellungen im Partner
  • Festlegen von referenzierenden Schlüsseln für verschiedene Vorgänge
  • Uhrzeiten für die Synchronisation von allen Abrufarten
  • Planverteilung und Wochen und Monate definieren
  • Planverlängerung für Disposition, Berechnung Wunschzeitraum basierend auf empfangenen Daten
  • Generieren von Wareneingangs- / Versandvorschlag je Partner
  • Steuern Terminierung für Fertigung, Abruf, Kommission mit Plus- und Minus-Tagen

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SCM White Paper 577,2 KB
Referenz Dr. Freist Automotive 560,1 KB

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